Wählen wirkt

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Seit 1990 wird die Stadt Zürich rot-grün regiert. Die SP trägt als stärkste Partei massgebend zu den Erfolgen der vergangenen Jahre bei. In den 1990er Jahren mussten noch schmerzhafte Sparpakete geschnürt werden. Zürich drohte zur sogenannten AAA-Stadt zu werden, wo nur noch Arme, Alleinstehende und Alte wohnen bleiben.

Mittlerweile ist Zürich in verschiedensten Studien zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität ausgezeichnet worden. Wir haben in den letzten Jahren 13‘000 Wohnungen gebaut – von wegen investorenfeindlichem Klima – und damit die Abwanderung von Familien und guten Steuerzahlenden gestoppt. Wir haben die Finanzen saniert und konnten die Steuern senken, ohne das Tafelsilber verscherbeln zu müssen (ewz, Landreserven). Wir haben in die Kultur investiert und damit ein für die Grösse von Zürich ausserordentlich grosses und vielseitiges Kulturangebot geschaffen. Während Zürich früher eine miefige Zwinglistadt war, ist Zürichs Nachtleben attraktiv und lebendig. In kürzester Zeit haben wir das Kinderbetreuungsangebot ausgebaut, so dass das Angebot nun schon fast die Nachfrage abdeckt. Zürich hat massiv in erneuerbare Energien investiert und sich den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft verpflichtet.

Was noch zu tun bleibt: Wir brauchen mehr zahlbare Wohn- und Gewerberäume. Darum hat die SP die Initiative „Wohnen für alle“ lanciert. Und die SP unterstützt gemeinsam mit Mieterverband, dem Schweizerischen Verband für Wohnungswesen und Grünen und AL die Initiative für zahlbaren Wohn- und Gewerberaum, die sich gegen das Aufwertungsdiktat des Kantons wendet. Wir haben gemeinsam mit AL und Grünen durchgesetzt, dass beim Gestaltungsplan Manegg im Minergie P-Eco-Standard gebaut wird und dreissig Prozent gemeinnütziger Wohnungsbau entstehen wird. Wir wollen investieren bei der Bildung, damit alle Kinder in den Genuss einer guten Bildung kommen und die Chancengleichheit verbessert wird. Zürich braucht ein besseres Velonetz, damit Unfälle vermieden werden können und mehr Zürcherinnen und Zürcher sich wieder trauen, Velo zu fahren. Und die SP ist die Garantin dafür, dass das soziale Netz hält, und diejenigen trägt, welche Hilfe benötigen. Wir haben bewiesen, dass wir Probleme lösen können. Nur eine starke SP kann die Herausforderungen der Zukunft bewältigen. Nur eine rot-grüne Regierung bleibt auf dem erfolgreichen Kurs. Wer mehr Parkplätze und weniger Steuern will, wählt bürgerlich. Wer nicht weiss, was er will, wählt grünliberal. Dabei könnten aber leicht Kultur, Kinderbetreuung, Umweltschutz und die sozial Schwachen unter die Räder kommen. Darum: Wer eine Stadt für alle will, wählt SP.

  1. Sep 16, 2010 11:28 am

    Klar wirkt wählen, umso unverständlicher ist es, dass einige SP-Gemeinderatsmitglieder sich für den 126 Meter hohen Swissmill-Tower ausgesprochen haben. Nicht nur der Entscheid zur Binder Villa, jetzt also noch einen Schlag drauf! Die SP baut so ihre eigenen Wähler weg.

  2. Sep 17, 2010 4:59 pm

    Danke für Ihre Rückmeldung bezüglich Winkelwiese. Es war halt so, dass prominente SP-Mitglieder für den Bau eintraten – so ist die offizielle Nein-Parolenfassung untergegangen.

    Der Swissmill-Tower soll also direkt am Nacherholungsgebiet Unterer Letten zustande kommen:
    Doch gemäss dem Hochhausleitbild der Stadt Zürich werden Hochhäuser
    1. angrenzend an Freihalte- und Erholungszonen ausdrücklich ausgeschlossen.
    2. sollen sie sich nicht an Hanglagen befinden.
    3. Für mich als Nutzer der Badeanstalt: Der Schattenwurf nimmt den Badenden schon im Juni die Nachmittagssonne.
    Hat man bisher noch keine Möglichkeit in Erwägung gezogen, um den Tower an einer weniger sensiblen Lage zu erstellen?